Kali Linux 2026.2: GNOME 50, KDE Plasma 6.6 und Kernel 6.19
Kali Linux 2026.2 ist erschienen und bringt ein umfangreiches Update mit: GNOME 50, KDE Plasma 6.6 sowie Kernel 6.19. Wer Kali regelmäßig für Penetration-Tests oder als Arbeitsumgebung nutzt, sollte hier genauer hinschauen.
GNOME 50 zum ersten Mal in Kali
Kali gehört zu den ersten Distributionen, die GNOME 50 ausliefern. Die Aktivitäten-Übersicht wurde überarbeitet, die Fensterverwaltung fühlt sich flüssiger an, und die Wayland-Unterstützung hat nochmal einen Sprung gemacht. Ob sich der Wechsel von X11 lohnt, hängt vom jeweiligen Setup ab, aber die Richtung ist klar.
KDE Plasma 6.6
Für KDE-Nutzer bringt das Release Plasma 6.6. Die Wayland-Sitzung läuft stabiler, KWin hat mehrere Fixes bekommen, und der Dolphin-Dateimanager arbeitet schneller. HiDPI-Displays machen weniger Probleme. Ein solides Update ohne große Überraschungen.
Kernel 6.19
Der neue Kernel liefert bessere Hardware-Unterstützung für aktuelle CPUs und GPUs, Patches für bekannte Sicherheitslücken und Performance-Optimierungen. Wer den Kernel nicht manuell pinned, bekommt das Update automatisch.
Neue Tools
Kali hat 9 neue Security-Tools integriert. Die Details stehen im offiziellen Changelog. Zusammengefasst: Updates für Netzwerkanalyse und Exploit-Frameworks sind dabei.
Upgraden
Wer Kali bereits installiert hat:
sudo apt update && sudo apt full-upgrade -y
Frische ISOs stehen auf kali.org/get-kali zum Download bereit.
Fazit
Kali 2026.2 ist das bislang modernste Release der Distribution. GNOME 50 und Kernel 6.19 allein machen das Upgrade sinnvoll. Ob GNOME oder KDE die bessere Wahl ist, bleibt eine Frage der persönlichen Vorliebe. Beide Desktops bekommen in diesem Release ordentlich Aufmerksamkeit.